Freitag, 5. Dezember 2008

Stillandacht

Seuuuuufz...Stillen ist ja oft ein andächtiger bis hin zu spiritueller Moment. Also mehr als ein Moment, denn man hat Zeit nachzudenken. Zu sinnieren. Das "kleine Wunder" zu betrachten, bzw. beobachten.
So hatte ich heute mal wieder einen dieser andächtigen Momente, wo mir - quasi - "im Geiste hochkam", wie unglaublich es doch ist, dass dieser kleine Mensch in meinem Körper herangewachsen ist. Und das da alles so fertig herauskommt. Wie schwer hat man sich schon mal dabei getan, Dinge zusammen zu bauen ( Ikeas Beschreibungen lassen grüssen??!). Der Körper "wuppt"das einfach so und muss nicht mal nachfragen. Mal ehrlich. Das ist doch wirklich krass oder?!
Und wenn man dann weiterdenkt...landet man doch irgendwie bei seiner eigenen Mutter bzw. Eltern, ohne die man quasi gar nicht da wäre.
Grosse Dankbarkeit an dieser Stelle für die Menschen, die mir das Leben geschenkt haben, sodass ich einem neuen Leben ein Leben schenken konnte. Wow. Das ist irgendwie ne riesen Nummer, findet ihr nicht. Tja, jetzt könnt Ihr mal kurz nachdenklich werden!
Gut man könnte es auch einfach "den natürlichen Verlauf" nennen, aber da wir ja einen Kopf mit Gedanken bekommen haben, bekommt das ganze doch eine völlig neue Note, wenn man es mal "philosophisch" angeht.
Na, wie auch immer...wohin es Euch gerade mit den Gedanken treibt...kann ich ja hier nur so stehen lassen =)

Und damit ihr jetzt aber auch nicht zu sehr ins Grübeln geratet, denn das Leben darf doch bitte seine Leichtigkeit behalten...

Ein Schmunzelmoment:
Sanft und grinsend holt mich mein Kind dann nämlich auch wieder aus diesen Sphären heraus, wenn sie beim trinken an der Milchquelle einschläft, der Arm langsam absinkt und - wenns "bemerkt" wird - es ein grosses Zucken gibt und schnell weiter getrunken wird.
Nicht das man hier einfach so einschläft.
Da musst ich grinsen, weil mir Professor Hastig der Sesamstrasse in den Sinn kam.

In diesem Sinne...

zzzzzzzz.............

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