Seuuuuuuuufzzz.....ich hab mal wieder mein Baby ins Bett gebracht. Ist ja nicht so das das selten passiert, aber es ist eben jeden Abend immer wieder ein Erlebnis.
Und ich muss sagen, in der letzten Zeit ein sehr harmonisches dazu. Klar, den ein oder anderen kleinen Kampf mit den Augen, die sooooo müde sind, trägt die kleine Emba schon mal mit sich aus. Aber wenn es darum geht, den richtigen Moment abzupassen, wann sie müde wird....das hab ich glaub ich so langsam drauf =))).
Schöne Kuschelmomente: wenn der kleine Körper langsam schwerer wird, die kleinen Hände fühlen und festhalten und sich vorher schon der kleine Kopf schwer auf die Schulter ablegt. Oder auch wie sie sich die Augen reibt, wenn ich neben ihr liege und sie langsam "runter fährt" und wir zwei dann noch etwas "Händchen" halten und eng aneinander liegen(und oft genug GEMEINSAM einschlafen ;) ).
Gerade lag sie noch ein bisschen auf meinem Bauch. Wer liebt das nicht.
Ganz oft kommen mir Gedanken...bzw. ich reflektiere über Gelesenes und dem, was einem schon mal so begegnet...in der Aussenwelt.
Wie kann es sein oder besser warum stellt man an diese kleine Menschen schon solche Erwartungen.
Ich finde es völlig legitim, dass sie gerne kuschelt und Nähe spüren möchte, also getragen werden mag ( wer bitte von den "grossen" Menschen mag das denn nicht, warum also einem Baby verwehren???).
Wir weinen nicht, wenn wir schlecht drauf sind, weil wir es uns abgewöhnt haben (Beherrschung ist ja wohl eher das halbe Leben geworden- im Gegensatz zur Ordnung?! ;) ). In unserem Alter nennt man sowas wohl eher "schlechte Laune"??
Wieviel Menschen gibt es die selber nicht durchschlafen, aber ein Baby soll es am besten in der 2. Woche können??
Wer in der Nacht auf die Toilette muss, geht. Ein Baby kann das nicht.
Wer schlecht träumt, wacht auf. So auch ein Baby...Es gibt wohl noch einige Beispiele mehr...
Aber weil Eltern durchschlafen wollen, muss Baby auch. WOHER soll ein Baby sowas wissen??!!!
Hmm..weiss auch nicht... =)
Ich propagiere: Mehr Toleranz für die so ehrlichen und reinen Bedürfnisse kleiner Babies. Bzw. mehr offene Ohren und Augen und Sinne.
Wenn man sich nämlich nur ein bisschen in die kleine Welt eine Babys einfühlt, dann kann man vieles ganz einfach verstehen und verlangt seinem Baby nichts ab, was man sich selber auch nicht abverlangen würde, weil man es ganz einfach noch nicht gelernt hat.
Und wenn man sich mit seinen eigenen "Erwartungen" entspannt, entspannt sich das Baby und alles ist gut....
Und die Moral von der Geschicht:
jetzt gibt es wieder ein paar Bilder =))))